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LB-02 · Betriebssysteme

Windows Server – Grundlagen

Editionen, Rollen, Installationsvarianten und Verwaltung

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Windows Server im Überblick

Das Server-Betriebssystem von Microsoft für zentrale IT-Dienste.

Editionen

Standard Für physische Server / wenige VMs. Lizenz für 2 VMs inklusive.
Datacenter Für hochvirtualisierte Umgebungen – unbegrenzte VMs, Storage Spaces Direct.

Rollen & Features

Funktionen werden als Rollen installiert – der Server macht nur, was er soll.

Ein Server sollte möglichst wenige Rollen tragen – kleinere Angriffsfläche, klarere Zuständigkeit.

Installationsvarianten

Desktop Experience Mit grafischer Oberfläche – einfacher, aber mehr Angriffsfläche und Updates.
Server Core Ohne GUI, nur Konsole/Remote – schlanker, sicherer, weniger Reboots.

Verwaltung

Release-Modelle

LTSC Long-Term Servicing Channel – 5+5 Jahre Support, stabil (2019/2022/2025).
Hotpatch / Azure Edition Weniger Reboots, engere Cloud-Integration.

Best Practices

Least Privilege, Updates, Backup und Monitoring sind Pflicht – kein Server ohne Wiederherstellungsplan.

Lizenzierung vertieft

Device-CAL vs. User-CAL – ein Beispiel

Device-CAL Lohnt sich bei Schichtbetrieb: ein Kiosk-PC im Lager, mehrere Mitarbeiter pro Tag – eine Lizenz statt vielen.
User-CAL Lohnt sich bei Homeoffice: ein Mitarbeiter mit Laptop, Tablet und Diensthandy – eine Lizenz statt pro Gerät.

SQL Server: Per-Core vs. Server+CAL

Per-Core Lizenz nach CPU-Kernen, unbegrenzt viele Nutzer/Geräte – planbar bei großer oder schwankender Nutzerzahl.
Server + CAL Server-Lizenz + CAL pro Nutzer/Gerät – nur bei Standard Edition verfügbar.
Faustregel: Server+CAL ist meist nur bis rund 30–130 Nutzer günstiger (je nach Szenario) – darüber gewinnt Per-Core.

Rollen im Zusammenspiel

AD, DNS und DHCP bilden zusammen das Fundament einer Windows-Umgebung.

Das Wichtigste