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LB-02 · Betriebssysteme

Dateisysteme

NTFS, ext4, FAT32 und exFAT – was du im Alltag wirklich wissen musst

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Die Ausgangssituation

Klassischer Fall: Ein Kunde bringt eine externe Festplatte mit Windows-Daten. Sie wird an einen Linux-Server angeschlossen.

Lesen geht fast immer. Schreiben ist komplizierter – und genau da entstehen die häufigsten Support-Fälle.

NTFS unter Linux

NTFS versus ext4

NTFS Windows-Standard. Komplexe Zugriffsrechte über ACLs, Dateiverschlüsselung direkt mit EFS. Journaling gegen Datenkorruption bei Absturz.
ext4 Linux-Standard. Klassisches Unix-Rechtesystem (Benutzer, Gruppe, andere). Ebenfalls Journaling. Beide erlauben Dateien bis 16 TB.

Merksatz

Für Windows-Server ist NTFS gesetzt. Für Linux-Server ist ext4 der Standard.

Wechselmedien: FAT32

Der Nachfolger: exFAT

Löst die Größenbegrenzung von FAT32 auf, bei weiterhin guter Kompatibilität.

Das Wichtigste

Windows-Systeme → NTFS. Linux → ext4. Maximale Kompatibilität auf Wechselmedien → exFAT.

Und: Wer FAT32 auf einem USB-Stick hat und eine große Filmdatei kopieren will – formatiert neu.