Die Ausgangssituation
Klassischer Fall: Ein Kunde bringt eine externe Festplatte mit Windows-Daten. Sie wird an einen Linux-Server angeschlossen.
Lesen geht fast immer. Schreiben ist komplizierter – und genau da entstehen die häufigsten Support-Fälle.
NTFS versus ext4
NTFS
Windows-Standard. Komplexe Zugriffsrechte über ACLs, Dateiverschlüsselung direkt mit EFS. Journaling gegen Datenkorruption bei Absturz.
ext4
Linux-Standard. Klassisches Unix-Rechtesystem (Benutzer, Gruppe, andere). Ebenfalls Journaling. Beide erlauben Dateien bis 16 TB.
Merksatz
Für Windows-Server ist NTFS gesetzt. Für Linux-Server ist ext4 der Standard.
Der Nachfolger: exFAT
Löst die Größenbegrenzung von FAT32 auf, bei weiterhin guter Kompatibilität.
- Keine praktische Dateigrößen-Grenze
- Wird von allen modernen Betriebssystemen unterstützt
- Erste Wahl für USB-Sticks und externe Platten mit großen Dateien
Das Wichtigste
Windows-Systeme → NTFS. Linux → ext4. Maximale Kompatibilität auf Wechselmedien → exFAT.
Und: Wer FAT32 auf einem USB-Stick hat und eine große Filmdatei kopieren will – formatiert neu.