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Proxmox VE · M6

Virtualisierte Netzwerkumgebung

Virtuelle Switches, VLANs, Firewalls als VM – die häufigste Fehlerquelle bei der Migration

Netzwerk-Topologie: Internet über Firewall-VM zur Bridge, getrennte VLANs für Management, Server und Gäste

Virtuelle Switches

Linux Bridge, Standard und robust, im Vergleich zu Open vSwitch mit erweiterten Funktionen
Linux Bridge Standardmäßig bei der Installation angelegt (vmbr0), robust, für die meisten Setups völlig ausreichend
Open vSwitch Per apt nachinstallierbar, erweiterte Funktionen wie LACP-Bonding und flexibleres VLAN-Tagging
🎧 Block 1: Virtuelle Switches & SDN

SDN-Feature

Eine SDN-Zone mit mehreren VNets erstreckt sich zentral über mehrere Nodes

Multi-VLAN-Design

Ein getaggter Trunk-Port führt mehrere VLANs in die VLAN-aware Bridge, jede VM bekommt ihr eigenes Tag
Nach jeder Migration wirklich jedes VLAN einzeln durchtesten, nicht nur eines: Ein vergessenes oder falsch gesetztes Tag versteckt sich erfahrungsgemäß gern im dritten oder vierten VLAN – und fällt dann erst Tage später auf, wenn genau dieses Segment gebraucht wird.
🎧 Block 2: Multi-VLAN-Design

Virtualisierte Firewalls

Firewall-VM mit zwei getrennten Bridges, eine zum WAN, eine zum LAN
🎧 Block 3: Virtualisierte Firewalls

Design: Firewall-on-a-Stick

Eine physische NIC als VLAN-Trunk, die Firewall routet zwischen VLANs inklusive DMZ

HA-Firewall

Zwei Firewall-VMs auf zwei Nodes synchronisieren sich per CARP
🎧 Block 4: HA-Firewall & Fallstricke

Fallstricke

Warn-Checkliste: VirtIO vs. Passthrough, Offloading, MAC-Spoofing/Promiscuous, Loop-Vermeidung
Netzwerkschleifen (Loops) unbedingt vermeiden: Werden versehentlich zwei Uplinks ohne Spanning Tree zusammen gebridged, kann ein einziger Loop das komplette Netzwerksegment lahmlegen – Broadcast-Sturm statt Ausfallsicherheit. Physische Switches mit aktiviertem STP/RSTP fangen solche Fehlkonfigurationen zusätzlich ab.