Aktuelles aus der IT-Welt

IT-Wissen für den Mittelstand

Sicherheit, Gesetzeslage und Technik-Trends – kompakt, verständlich und praxisnah.

Cyberversicherung 2026: Was Versicherer von KMU heute verlangen

Fast jede dritte Anfrage wird inzwischen abgelehnt – und die Deckung entfällt rückwirkend, wenn zugesicherte Maßnahmen im Ernstfall fehlen.

Warum Computer, Server und Speicher gerade spürbar teurer werden

Arbeitsspeicher und SSDs sind 2026 kräftig teurer geworden – der Grund liegt in der Chip-Fertigung, nicht im Handel.

Backup-Strategie 3-2-1-1-0 für den Mittelstand

Die klassische 3-2-1-Regel reicht gegen moderne Ransomware nicht mehr – warum ein unveränderbares Backup dazugehört.

Microsoft 365 vs. Google Workspace: Was passt für KMU?

Die Wahl hängt vom bestehenden Umfeld ab – nicht von persönlichen Vorlieben.

Cloud-Kostenfalle: AWS- und Azure-Rechnungen im Griff behalten

Ohne laufende Kontrolle wachsen Cloud-Rechnungen unbemerkt – vier Gewohnheiten helfen dagegen.

IT-Beschaffung für KMU: Kaufen, Leasen oder Mieten?

Die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer entscheiden – nicht nur der Anschaffungspreis.

IT-Vertragsmanagement: Worauf Sie bei SLAs achten sollten

Vage Formulierungen sind im Ernstfall wertlos – vier Punkte gehören in jedes SLA.

Der Agentic-AI-Trend 2026: Wenn KI selbst entscheidet

China reguliert KI-Agenten, Meta und OpenAI bauen eigene Coding-Agenten – der Trend geht von Tool-Nutzung zu autonomem Handeln.

NIS2-Nachfrist abgelaufen: Rund ein Drittel der Unternehmen fehlt noch

Von rund 29.500 betroffenen Unternehmen haben sich erst etwa 19.000 registriert – nachholen lohnt sich trotzdem.

Quantencomputer und Verschlüsselung: Was Unternehmen jetzt wissen sollten

Neue, quantensichere Verschlüsselung ist längst festgelegt – für die meisten KMU aber noch kein akutes Thema.

Open-Weight-Modelle im Aufwind: Kimi K3 & DeepSeek V4-Flash

Frei verfügbare Modellgewichte holen gegenüber den großen geschlossenen Anbietern spürbar auf.

Neue KI-Modelle im Juli: Claude Opus 5, Gemini 3.6 Flash & mehr

Ein dichter Monat: Anthropic, Google, Moonshot und DeepSeek veröffentlichen binnen weniger Tage neue Modelle.

7-Zip: Zwei Lücken binnen weniger Monate – Update nicht vergessen

7-Zip aktualisiert sich nicht automatisch. Zwei Schwachstellen 2026 zeigen, warum ein Blick auf die Version sich lohnt.

EU AI Act: Ab August gelten die ersten Pflichten

Transparenzpflichten für KI-Inhalte werden verbindlich – auch für reine Anwender.

Citrix NetScaler: CitrixBleed ist zurück

Innerhalb von 24 Stunden nach Bekanntwerden liefen bereits Angriffe auf ungepatchte Geräte.

Adobe ColdFusion: Höchstwert-Lücke, ausgenutzt binnen zwei Stunden

Kein Login nötig – erste Angriffe liefen, kaum dass der Patch veröffentlicht war.

TP-Link-Router: Lücke ganz ohne Passwort ausnutzbar

Betroffen sind vor allem Geräte im Werkszustand – ein Update der Firmware schließt die Lücke.

Ubiquiti UniFi OS: Drei kritische Lücken, in Kombination komplett übernehmbar

Sehr verbreitete KMU-Netzwerktechnik – CISA bestätigt aktive Ausnutzung in freier Wildbahn.

Ivanti Sentry: Lücke mit Höchstwert 10 von 10

Behörden mussten binnen drei Tagen patchen – Systeme waren innerhalb von Stunden kompromittiert.

Cyber Resilience Act: 24-Stunden-Meldepflicht ab September

Wer Produkte mit digitalen Elementen in Verkehr bringt, muss ausgenutzte Schwachstellen bald binnen 24 Stunden melden.

WLAN 7 im Unternehmen: Lohnt sich das Upgrade schon?

Die neue WLAN-Generation verbreitet sich rasant – aber nicht jedes Büro braucht sie sofort.

Windows Netlogon: Domänencontroller in Gefahr

Ohne Anmeldung zur Systemkontrolle – warum dieser Patch keinen Aufschub duldet.

Europäische Cloud-Alternativen: Warum Datenspeicherung in der EU wichtiger wird

Die EU fördert gezielt europäische Cloud-Anbieter – relevant vor allem für sensible Daten und regulierte Branchen.

Ransomware-Zahlen 2026: Über 33.000 Angriffe auf kleine Unternehmen in nur vier Monaten

Neue Zahlen zeigen: Deutschland zählt weltweit zu den drei am stärksten betroffenen Ländern – mit einer neuen Betrugsmasche.

Security-Awareness-Schulungen: Was sie leisten – und was nicht

Herstellerneutral erklärt: Nur 17 % der Mitarbeiter trauen sich zu, gefährliche E-Mails sicher zu erkennen – kontinuierliches Training hilft, eine jährliche Pflichtschulung kaum.

Windows Server wird teurer – was das für Ihre nächste Anschaffung bedeutet

Mit jeder neuen Version steigen die Lizenzkosten weiter – ein Vergleich lohnt sich vor der nächsten Anschaffung.

Ransomware zielt zunehmend auf den Mittelstand

Große Banden wurden zerschlagen – doch neue Gruppen formieren sich schnell und nehmen gezielt KMU ins Visier.

Fortinet FortiClient EMS: Angriffe vor dem Patch

Eine Lücke mit Höchstwert wurde ausgenutzt, bevor viele Unternehmen aktualisieren konnten.

n8n: Kritische Lücke in beliebtem Automatisierungs-Tool aktiv ausgenutzt

Die US-Behörde CISA warnt vor aktiver Ausnutzung – über 24.000 Installationen weltweit waren noch ungepatcht.

NIS2: Registrierungsfrist verstrichen – BSI setzt Nachfrist

Bis März 2026 hatten sich erst rund 11.500 von etwa 29.500 betroffenen Unternehmen registriert.

VMware wird teurer: Warum viele jetzt auf Alternativen umsteigen

Der neue Eigentümer Broadcom hat die Preise drastisch erhöht – viele Unternehmen prüfen jetzt Alternativen.

OpenClaw: Der virale KI-Agent, der im Februar das Netz überflutete

Über 200.000 GitHub-Sterne in wenigen Wochen – aber ein autonomer Agent mit Zugriff auf System und Chat-Apps braucht mehr als Begeisterung.

Rekord-Finanzierungen: Anthropic auf 380, OpenAI auf 840 Mrd. Dollar

Binnen weniger Tage schließen beide KI-Schwergewichte Mega-Finanzierungsrunden ab.

Passkeys: das Ende des Passworts?

Phishing-resistent und komfortabel – warum Passkeys den Sprung in den Unternehmensalltag schaffen.

Ausblick 2026: Diese IT-Pflichten kommen auf KMU zu

NIS2, AI Act und Cyber Resilience Act – ein kompakter Fahrplan durch das Regulierungsjahr.

NIS2-Umsetzungsgesetz ist in Kraft – was jetzt gilt

Seit dem 6. Dezember 2025 gilt der schärfste IT-Sicherheitsrahmen der deutschen Geschichte – ohne Übergangsfrist.

BSI-Lagebericht 2025: 119 neue Schwachstellen – pro Tag

Der Lagebericht zeichnet ein deutliches Bild: hohe Bedrohung, vielerorts unzureichender Schutz.

Doppeltes Support-Ende: Windows 10 und Exchange 2016/2019

Am selben Tag endet der Support gleich für drei weitverbreitete Microsoft-Produkte.

Support-Ende von Windows 10 – jetzt handeln

Ab 14. Oktober 2025 keine Sicherheitsupdates mehr. Doch der Umstieg ist nicht für jedes Gerät einfach.

macOS vs. Windows im Unternehmen – ein Vergleich

Die Wahl des Betriebssystems ist strategisch – mit Folgen für Sicherheit, Kosten und Verwaltung.

Zero Trust: niemals vertrauen, immer prüfen

Das Modell „einmal drin = vertraut” ist überholt. Zero Trust setzt an jeder Stelle neu an.

Cyberangriffe: neue Methoden – so schützen Sie sich

KI-Phishing, Angriffe auf IT-Dienstleister und Lieferketten: Womit zu rechnen ist.

MFA/2FA – Pflicht oder Kür?

Mehrstufige Authentifizierung ist mehr als ein Tipp. NIS2 und DSGVO erwarten sie zunehmend.

Leak-Alarm: Sind Ihre Zugangsdaten betroffen?

Täglich landen Millionen Passwörter im Netz. So prüfen Sie, ob Sie betroffen sind.

NIS2 konkret: Was Unternehmen umsetzen müssen

Die EU-Richtlinie NIS2 verschärft die Anforderungen an die Cybersicherheit deutlich.

Cyberversicherung 2026: Was Versicherer von KMU heute verlangen

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Ein Thema, das mir in Kundengesprächen 2026 spürbar häufiger begegnet: Cyberversicherungen. Hier eine herstellerneutrale Einordnung, ohne einen bestimmten Versicherer oder Makler zu empfehlen.

Der Markt zieht an: Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat inzwischen Musterbedingungen für Cyberversicherungen vorgelegt, speziell zugeschnitten auf Unternehmen bis 50 Millionen Euro Jahresumsatz und bis 250 Mitarbeiter – also genau die Größenordnung, mit der ich meistens arbeite.

Ablehnungen nehmen zu: Nach Marktbeobachtungen wird inzwischen fast jede dritte Anfrage abgelehnt, deutlich mehr als noch im Vorjahr. Der Grund: Nach einer Welle großer Ransomware-Schäden haben Versicherer ihre Annahmekriterien spürbar verschärft, gerade kleineren Unternehmen fehlt häufig das geforderte Sicherheitsniveau.

Die Krux mit der Nachweispflicht: Selbst eine bestehende Police schützt nicht automatisch. Sinngemäß gilt inzwischen bei vielen Anbietern: Der Versicherungsschutz entfällt rückwirkend, soweit die im Risikofragebogen zugesicherten technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Zeitpunkt des Schadens tatsächlich nicht umgesetzt waren.

Was konkret verlangt wird: Multi-Faktor-Authentifizierung überall, aktuelles Patchmanagement, EDR-Software, unveränderliche Backups nach dem 3-2-1-1-0-Prinzip, ein dokumentiertes Berechtigungskonzept, nachweisbare Mitarbeiterschulungen und ein Notfallplan. Viele Versicherer fragen inzwischen auch gezielt den NIS2-Umsetzungsstand ab.

  • GDV-Musterbedingungen richten sich an Unternehmen bis 50 Mio. € Umsatz / 250 Mitarbeiter
  • Rund jede dritte Anfrage wird derzeit abgelehnt
  • Deckung kann rückwirkend entfallen, wenn zugesicherte Maßnahmen fehlen
  • Standardanforderungen: MFA, Patchmanagement, EDR, 3-2-1-1-0-Backup, Schulungen, Notfallplan
Mein Tipp: Setzen Sie die im Risikofragebogen zugesicherten Maßnahmen tatsächlich um, bevor Sie den Vertrag unterschreiben – nicht nur ankreuzen. Im Schadensfall wird genau das geprüft, und genau da entscheidet sich, ob die Versicherung wirklich zahlt.

Warum Computer, Server und Speicher gerade spürbar teurer werden

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Wer aktuell einen neuen Computer, Laptop oder Server kaufen möchte, merkt es sofort im Angebot: Die Preise sind spürbar gestiegen. Der Grund liegt nicht beim Händler, sondern in der Chip-Fertigung selbst.

Was ist passiert: Arbeitsspeicher (RAM) und SSD-Speicher sind 2026 teils um mehr als das Doppelte teurer geworden. Die großen Speicherhersteller stellen ihre Fertigung zunehmend auf spezielle Speicherbausteine für große KI-Rechenzentren um – dadurch wird der normale Speicher für gewöhnliche Computer und Server knapper und damit teurer. Experten rechnen frühestens ab etwa 2028 mit einer Entspannung.

Mein Tipp: Steht bei Ihnen ohnehin bald eine Anschaffung an, würde ich eher früher als später zuschlagen – ein Preisrückgang ist in den nächsten Jahren nicht in Sicht. Und es lohnt sich zu prüfen, ob bestehende Geräte nicht doch noch etwas länger durchhalten.

Backup-Strategie 3-2-1-1-0 für den Mittelstand

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Die klassische 3-2-1-Regel kennen viele: drei Kopien der Daten, auf zwei verschiedenen Medien, eine davon extern gelagert. 2026 wird daraus meist 3-2-1-1-0: Eine der Kopien muss zusätzlich unveränderbar sein – ein sogenanntes Immutable-Backup, das selbst ein Angreifer mit Admin-Rechten nicht nachträglich verschlüsseln oder löschen kann. Die Null steht für null Fehler bei der Wiederherstellung, regelmäßig getestet.

Warum die alte Regel nicht mehr reicht: Moderne Ransomware sucht gezielt nach Backups und versucht, sie mitzuverschlüsseln, bevor sie zuschlägt. Ein unveränderbares Backup bleibt auch dann intakt, wenn der Angreifer bereits Administratorrechte im Netzwerk hat.

Mein Praxis-Tipp: Ein Backup zählt erst dann als Schutz, wenn die Wiederherstellung schon einmal ausprobiert wurde – am besten in einer ruhigen Minute, nicht erst im Ernstfall.

Microsoft 365 vs. Google Workspace: Was passt für KMU?

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Die ehrliche Antwort: Es kommt stark auf das bestehende Umfeld an. Microsoft 365 ist im deutschen Mittelstand der Standard, mit tiefer Integration in Windows-Umgebungen, Active Directory und Intune. Google Workspace punktet durch Einfachheit und echte Echtzeit-Zusammenarbeit in Google Docs, oft günstiger im Einstieg.

Entscheidend sind drei Fragen: Welche Systeme sind schon im Einsatz? Wie stark wird mit Excel und komplexen Dokumentvorlagen gearbeitet? Und steht kollaboratives, browserbasiertes Arbeiten im Vordergrund?

Meine Empfehlung: Erst den tatsächlichen Arbeitsalltag im Team anschauen, dann die Plattform wählen – ein späterer Wechsel ist möglich, aber mit Aufwand verbunden.

Cloud-Kostenfalle: AWS- und Azure-Rechnungen im Griff behalten

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Cloud-Dienste wie Azure oder AWS wirken erstmal günstig, weil man nur für tatsächliche Nutzung zahlt. Genau das wird oft zur Falle: Ohne laufende Kontrolle wachsen Rechnungen unbemerkt, weil vergessene Testserver weiterlaufen oder Ressourcen größer dimensioniert sind, als nötig.

Was tun: Monatliches Kosten-Review statt nur die Jahresrechnung betrachten. Automatische Budget-Warnungen einrichten. Konsequent Tags vergeben, damit jede Ressource einem Projekt zugeordnet ist. Und nicht mehr benötigte Testumgebungen wirklich abschalten, nicht nur pausieren.

IT-Beschaffung für KMU: Kaufen, Leasen oder Mieten?

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Drei Modelle stehen zur Wahl: Kaufen – einmalige Investition, volles Ausfallrisiko selbst getragen. Leasing – planbare Raten, oft mit Austauschgarantie, über die Laufzeit meist teurer als der Kaufpreis. Hardware-as-a-Service bzw. Mieten – volle Flexibilität, aber die höchsten laufenden Kosten.

Die Entscheidung hängt vor allem von Nutzungsdauer und Liquidität ab: Wer Hardware lange stabil nutzt und Kapital hat, fährt mit Kauf meist günstiger. Wer schnell wachsen will, profitiert von Leasing oder Miete – auch steuerlich, weil sich Raten oft direkt als Betriebsausgabe absetzen lassen.

Mein Rat: Nicht nur auf den Anschaffungspreis schauen, sondern auf die Gesamtkosten über die komplette Nutzungsdauer – inklusive Wartung, Support und Entsorgung am Lebensende.

IT-Vertragsmanagement: Worauf Sie bei SLAs achten sollten

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Ein Service Level Agreement regelt schriftlich, welche Leistung ein IT-Dienstleister garantiert – und was passiert, wenn er sie nicht einhält. Ohne klares SLA gibt es im Streitfall keine belastbare Grundlage, nur unterschiedliche Erwartungen.

Vier Punkte gehören in jedes SLA: Reaktionszeit nach einer Störung, maximale Wiederherstellungszeit, eine konkrete Verfügbarkeitsgarantie in Prozent, und klare Konsequenzen bei Nichteinhaltung. Vage Formulierungen wie „zeitnahe Bearbeitung" sind im Ernstfall wertlos, weil sie nicht messbar sind.

Mein Tipp: Verträge nicht nur beim Abschluss lesen, sondern mindestens einmal im Jahr überprüfen – Anforderungen und Anbieterleistungen verändern sich, der Vertrag sollte das mitgehen.

Der Agentic-AI-Trend 2026: Wenn KI selbst entscheidet

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2026 ist das Jahr, in dem KI-Systeme vom reinen Werkzeug zum eigenständig handelnden Agenten werden. China hat als eine der ersten Regierungen im Mai ein konkretes Regelwerk für KI-Agenten veröffentlicht: Entwickler müssen offenlegen, welche Entscheidungen ein Agent komplett autonom trifft, welche eine Freigabe brauchen und welche allein beim Menschen bleiben.

Auch die großen Anbieter richten sich neu aus: OpenAIs neues Flaggschiff Sol ist explizit für „long-horizon agentic work" gebaut, Meta bringt mit Muse Code einen eigenen terminalbasierten Coding-Agenten gegen Anthropic und OpenAI in Stellung.

Mein Praxis-Tipp: Bevor Sie einem KI-Agenten Zugriff auf Systeme geben, definieren Sie schriftlich, welche Aktionen er selbstständig ausführen darf und welche eine Freigabe brauchen – genau das Prinzip, das China jetzt gesetzlich vorschreibt.

NIS2-Nachfrist abgelaufen: Rund ein Drittel der Unternehmen fehlt noch

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Ende Juli ist eine wichtige Frist verstrichen: Die vom BSI eingeräumte Nachfrist zur Registrierung nach dem neuen NIS2-Gesetz endete am 31. Juli 2026.

Die Zahlen: Von rund 29.500 betroffenen Unternehmen und Behörden haben sich bis dahin etwa 19.000 gemeldet – rund 11.000, also fast ein Drittel, fehlen noch. Die eigentliche gesetzliche Frist lief bereits im März 2026 ab, seitdem besteht für die Betroffenen formal schon eine Pflichtverletzung.

Betroffen sind Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden oder 10 Millionen Euro Jahresumsatz in bestimmten Branchen wie Energie, Gesundheit, IT oder verarbeitendem Gewerbe.

Mein Tipp: Auch wenn die Nachfrist verstrichen ist – eine Registrierung ist weiterhin möglich und wird ausdrücklich empfohlen. Wer noch unsicher ist, ob er betroffen ist, sollte das jetzt zeitnah klären lassen.

Quantencomputer und Verschlüsselung: Was Unternehmen jetzt wissen sollten

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Ein Thema, das noch abstrakt klingt, aber langsam relevant wird: Zukünftige Quantencomputer könnten irgendwann in der Lage sein, die Verschlüsselung zu knacken, auf der praktisch der gesamte verschlüsselte Datenverkehr im Internet heute beruht.

Was bereits passiert: Fachbehörden haben deshalb bereits neue, dagegen geschützte Verschlüsselungsverfahren offiziell festgelegt. Große Organisationen und Behörden beginnen jetzt, ihre Systeme schrittweise darauf umzustellen – ein Prozess, der bei großen Unternehmen laut Experten acht bis fünfzehn Jahre dauern kann. Für die allermeisten kleinen und mittleren Unternehmen besteht aktuell kein akuter Handlungsbedarf.

Mein Tipp: Heute noch keine Panik nötig. Wenn Sie aber demnächst neue Sicherheits-Software, eine Firewall oder ein VPN anschaffen, fragen Sie ruhig einmal nach, ob der Hersteller diese neuen, quantensicheren Verfahren bereits einplant.

Open-Weight-Modelle im Aufwind: Kimi K3 & DeepSeek V4-Flash

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Moonshot AI hat mit Kimi K3 das größte frei verfügbare Modell mit offenen Gewichten veröffentlicht: 2,8 Billionen Parameter, eine Million Tokens Kontext und eine Lizenz, die kommerzielle Nutzung erlaubt. Kurz zuvor hatte DeepSeek sein V4-Flash-Modell offiziell veröffentlicht, das zuvor wochenlang das meistgenutzte Modell auf der Plattform OpenRouter war.

Wichtig für die Praxis: „Open-Weight" bedeutet, die Modellgewichte lassen sich herunterladen und selbst betreiben – Trainingsdaten und -code bleiben aber meist unter Verschluss. Für Unternehmen, die Wert auf Datenkontrolle oder Selbst-Hosting legen, wird das eine ernsthafte Alternative zu den geschlossenen Cloud-Modellen.

Neue KI-Modelle im Juli: Claude Opus 5, Gemini 3.6 Flash & mehr

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Wenige Tage im Juli 2026 haben die KI-Landschaft spürbar verschoben: Anthropic veröffentlichte mit Claude Opus 5 ein neues Flaggschiff, das nah an die eigene Spitzenintelligenz heranreicht – zum halben Preis des Vorgängers. Fast zeitgleich brachte Google Gemini 3.6 Flash als effizienteres Arbeitspferd mit einer Million Tokens Kontext.

Dazu kamen Kimi K3 von Moonshot AI und DeepSeek V4-Flash – zwei starke Open-Weight-Modelle aus China. Für Unternehmen heißt das: Die Auswahl an Modellen mit unterschiedlichem Preis-Leistungs-Verhältnis war selten größer als jetzt.

7-Zip: Zwei Lücken binnen weniger Monate – Update nicht vergessen

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7-Zip ist eines der meistgenutzten Packprogramme überhaupt – und 2026 gleich zweimal Ziel ernster Schwachstellen. Im April wurde eine Lücke beim Entpacken bestimmter Archive bekannt (behoben in Version 26.01), im Juli eine weitere bei speziell präparierten XZ-Dateien (behoben in Version 26.02). In beiden Fällen genügt es, eine manipulierte Archivdatei zu öffnen oder zu entpacken, damit Schadcode ausgeführt wird.

Was tun: 7-Zip aktualisiert sich anders als viele andere Programme nicht automatisch. Ein kurzer Blick auf die installierte Version und bei Bedarf ein manuelles Update reicht meist schon aus. Archive aus unbekannter Quelle – gerade aus E-Mail-Anhängen – sollten Sie ohnehin nur mit Vorsicht öffnen.

EU AI Act: Ab August gelten die ersten Pflichten

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Ab dem 2. August 2026 greift für mich und meine Kunden die nächste Stufe der EU-KI-Verordnung – und die hat es in sich. Am wichtigsten finde ich die neuen Transparenzpflichten: KI-generierte oder wesentlich veränderte Inhalte müssen in bestimmten Fällen klar gekennzeichnet werden.

Was ich in Gesprächen immer wieder erlebe: Viele denken, das betrifft nur Entwickler von KI-Systemen. Tatsächlich sind ausdrücklich auch Unternehmen betroffen, die KI nur einsetzen – etwa im Recruiting, in der Buchhaltung oder im Kundenservice.

  • Transparenz- und Kennzeichnungspflichten ab 2. August 2026
  • Hochrisiko-Pflichten verschoben (Anhang III auf Dezember 2027)
  • Aufsicht in Deutschland: Bundesnetzagentur
  • Bußgelder bis 15 Mio. € / 3 % – bei verbotenen Praktiken bis 35 Mio. € / 7 %
Mein Praxis-Tipp: Erstellen Sie ein KI-Inventar, klären Sie Verantwortlichkeiten und führen Sie eine einfache Kennzeichnung für KI-Inhalte ein. Gerne unterstütze ich Sie dabei.

Citrix NetScaler: CitrixBleed ist zurück

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NetScaler-Geräte regeln bei vielen Unternehmen Fernzugriff und Single-Sign-On. Ende Juni 2026 meldete Citrix eine Lücke (CVE-2026-8451) aus derselben Familie wie das berüchtigte CitrixBleed der Vorjahre: Ohne Anmeldung ließen sich über präparierte Anfragen Speicherfetzen des Geräts auslesen, im schlimmsten Fall inklusive Sitzungsdaten. Erste Angriffe liefen bereits binnen 24 Stunden nach Bekanntwerden.

Was tun: Das von Citrix bereitgestellte Update umgehend einspielen. Ist das nicht sofort möglich, die SAML-Funktion am Gerät vorübergehend deaktivieren – das nimmt die konkrete Angriffsfläche. Nach dem Patch sicherheitshalber alle bestehenden Sitzungen zurücksetzen.

Adobe ColdFusion: Höchstwert-Lücke, ausgenutzt binnen zwei Stunden

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Adobe ColdFusion wird noch in etlichen Unternehmen für ältere Webanwendungen eingesetzt. Ende Juni 2026 patchte Adobe eine Lücke mit dem höchstmöglichen Gefährlichkeitswert 10 von 10 (CVE-2026-48282): Über eine unzureichend geprüfte Pfadangabe konnten Angreifer ganz ohne Anmeldung eigenen Code auf dem Server ausführen. Sicherheitsforscher registrierten den ersten Angriffsversuch bereits zwei Stunden nach Veröffentlichung des Patches.

Was tun: Sofort auf die reparierte Version aktualisieren (betroffen sind ColdFusion 2025 bis Update 9 und ColdFusion 2023 bis Update 20). Zusätzlich prüfen, ob der verwundbare Dienst überhaupt aus dem Internet erreichbar sein muss. Da bereits öffentlich nutzbarer Angriffscode kursiert, sollte das Update nicht aufgeschoben werden.

TP-Link-Router: Lücke ganz ohne Passwort ausnutzbar

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Im Juni 2026 meldete TP-Link eine Lücke (CVE-2026-11834) in mehreren Router-Modellen: Über die DHCP-Konfiguration konnte ein Angreifer im selben Netzwerk ganz ohne Passwort eigene Befehle mit höchsten Rechten ausführen. Besonders betroffen sind Geräte im Werkszustand oder ohne vollständige Ersteinrichtung.

Was tun: Aktuelle Firmware direkt von der TP-Link-Webseite für das eigene Modell laden und einspielen – Router aktualisieren sich nicht von selbst. Grundsätzlich gilt: jeden neuen Router sofort nach dem Auspacken mit eigenem Passwort einrichten, statt ihn im Werkszustand am Netz zu lassen.

Ubiquiti UniFi OS: Drei kritische Lücken, in Kombination komplett übernehmbar

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Ubiquiti UniFi ist gerade bei kleineren Unternehmen eine der beliebtesten Netzwerklösungen. Im Juni 2026 wurden drei kritische Schwachstellen im UniFi OS Server bekannt (CVE-2026-34908, CVE-2026-34909 sowie CVE-2026-34910), zwei davon mit dem höchstmöglichen Gefährlichkeitswert 10 von 10. Kombiniert ließen sie sich ganz ohne Anmeldung ausnutzen: Ein Angreifer konnte die Authentifizierung umgehen, auf sensible Dateien zugreifen und am Ende die volle Kontrolle über das Gerät übernehmen.

Aktive Ausnutzung bestätigt: Betroffen sind UniFi-OS-Server-Versionen 5.0.6 und älter. Die US-Behörde CISA nahm die Lücken am 23. Juni 2026 in ihre Liste aktiv ausgenutzter Schwachstellen auf – ein klares Zeichen, dass hier bereits reale Angriffe liefen.

Was tun: Umgehend auf UniFi OS Server 5.0.8 oder neuer aktualisieren. Prüfen, ob die Verwaltungsoberfläche unnötig aus dem Internet erreichbar ist, und bei Verdacht auf Kompromittierung sämtliche Zugangsdaten und Zertifikate der Anlage erneuern.

Mein Tipp: Gerade weil UniFi-Geräte oft „einmal eingerichtet und dann vergessen” laufen, lohnt sich ein regelmäßiger Blick ins Update-Center der Controller-Software.

Ivanti Sentry: Lücke mit Höchstwert 10 von 10

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Ivanti Sentry verwaltet in vielen Unternehmen den sicheren Zugriff mobiler Geräte. Im Juni 2026 wurde eine Lücke mit dem höchstmöglichen Gefährlichkeitswert 10 von 10 bekannt (CVE-2026-10520): Angreifer konnten komplett ohne Anmeldung Befehle mit den höchsten Rechten ausführen. Innerhalb kürzester Zeit waren bereits Systeme im Internet kompromittiert – US-Behörden mussten binnen drei Tagen patchen.

Was tun: Sofort auf die vom Hersteller bereitgestellten reparierten Versionen aktualisieren. Prüfen, ob das System unnötig aus dem Internet erreichbar ist. Bei Verdacht auf Kompromittierung die gesamte Geräteverwaltung untersuchen, nicht nur den einen Server patchen.

Cyber Resilience Act: 24-Stunden-Meldepflicht ab September

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Mit dem Cyber Resilience Act (CRA) beobachte ich gerade eine der einschneidendsten Neuerungen der letzten Jahre: erstmals EU-weit verbindliche Sicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Elementen – von Software bis zu vernetzten Geräten.

Den ersten harten Stichtag sollten Sie sich vormerken: Ab dem 11. September 2026 müssen aktiv ausgenutzte Schwachstellen und schwere Vorfälle binnen 24 Stunden an das BSI gemeldet werden.

  • Ab 11.09.2026: 24-Stunden-Meldepflicht
  • Ab 11.12.2027: nur noch CRA-konforme Produkte mit CE-Kennzeichen
  • Pflichten: Security by Design, Software-Stückliste (SBOM), Doku, Schwachstellen-Management
  • Gilt für Hersteller, Importeure und Händler
Mein Tipp: Auch wenn Sie selbst Software oder Geräte in Verkehr bringen, sollten Sie jetzt prüfen, welche Ihrer Produkte betroffen sind – ich helfe Ihnen gerne bei der Einordnung.

WLAN 7 im Unternehmen: Lohnt sich das Upgrade schon?

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Die nächste WLAN-Generation, WLAN 7, hält gerade rasant Einzug in Unternehmen – schneller als jede WLAN-Generation zuvor.

Was ist der Vorteil: WLAN 7 ist deutlich schneller und zuverlässiger als die bisherige Technik, besonders wenn viele Geräte gleichzeitig unterwegs sind oder viele Videokonferenzen gleichzeitig laufen. Umfragen zeigen, dass viele IT-Abteilungen für 2026 bereits ein Upgrade planen.

Muss ich jetzt umsteigen? Nicht zwingend. Für ein kleineres Büro mit überschaubarer Gerätezahl reicht die bisherige Technik oft noch eine ganze Weile.

Mein Tipp: Kein Grund zur Eile – aber wenn ohnehin alte WLAN-Geräte ersetzt werden müssen oder das Netz spürbar überlastet ist, würde ich direkt zur neuen Generation greifen. Der Aufpreis gegenüber älterer Technik ist meist überschaubar.

Windows Netlogon: Domänencontroller in Gefahr

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Netlogon nutzt jeder Windows-Domänencontroller. Im Mai 2026 patchte Microsoft eine kritische Lücke darin (CVE-2026-41089): Ein Angreifer im Netzwerk konnte ohne jede Anmeldung eigenen Code mit Systemrechten auf dem Domänencontroller ausführen. Kurz nach dem Patch häuften sich Hinweise auf aktive Ausnutzung.

Was tun: Das kumulative Update vom Mai-Patchday umgehend einspielen, sofern noch nicht geschehen. Domänencontroller sollten grundsätzlich nie direkt aus dem Internet erreichbar sein. Wer den Patch verpasst hat, sollte die Systemereignisprotokolle auf ungewöhnliche Netlogon-Aktivität prüfen.

Europäische Cloud-Alternativen: Warum Datenspeicherung in der EU wichtiger wird

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Ein Thema, das gerade an Fahrt aufnimmt: europäische Alternativen zu den großen amerikanischen Cloud-Anbietern.

Worum geht es: Aktuell laufen rund 70 Prozent der Cloud-Dienste in Europa über amerikanische Anbieter wie Microsoft, Amazon oder Google. Weil US-Recht auch auf Daten zugreifen kann, die auf Servern in Europa gespeichert sind, fördert die EU inzwischen gezielt europäische Cloud-Anbieter, die Daten nachweisbar in Europa speichern.

Betrifft das mein Unternehmen? Vor allem relevant, wenn Sie mit sensiblen Daten arbeiten oder Kunden aus regulierten Branchen wie Gesundheit, Finanzen oder öffentlicher Verwaltung haben. Für viele andere kleinere Unternehmen bleibt der bisherige Anbieter erstmal eine völlig vernünftige Wahl.

Mein Tipp: Fragen Sie Ihren Cloud-Anbieter konkret, wo Ihre Daten gespeichert werden und welches Recht dafür gilt – gerade bei sensiblen Informationen lohnt sich dieser Blick.

Ransomware-Zahlen 2026: Über 33.000 Angriffe auf kleine Unternehmen in nur vier Monaten

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Ein aktueller Bericht liefert erschreckend konkrete Zahlen: Allein in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 wurden über 33.000 Ransomware-Angriffe auf kleine und mittlere Unternehmen registriert.

Deutschland besonders betroffen: Mit 433 bestätigten Ransomware-Angriffen 2025 zählt Deutschland weltweit zu den drei am stärksten betroffenen Ländern, hinter den USA und Kanada. Laut einer Bitkom-Umfrage waren 34 Prozent der deutschen Unternehmen innerhalb von 12 Monaten betroffen, 15 Prozent haben bereits Lösegeld gezahlt.

Eine neue Betrugsmasche: Besonders perfide sind E-Mails, die wie offizielle Ermittlungsunterlagen aussehen und zu einem passwortgeschützten Anhang verleiten – öffnet man ihn, installiert sich im Hintergrund die Schadsoftware.

Mein Praxis-Tipp: Besprechen Sie diese neue Masche konkret mit Ihrem Team – niemand sollte unerwartete, angeblich amtliche Anhänge einfach öffnen. Und testen Sie regelmäßig, ob Ihr Backup im Ernstfall auch tatsächlich funktioniert.

Security-Awareness-Schulungen: Was sie leisten – und was nicht

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Ein Begriff, der mir in Kundengesprächen ständig begegnet, aber sehr unterschiedlich verstanden wird: Security-Awareness-Schulung. Zeit für eine herstellerneutrale Einordnung – ohne einen bestimmten Anbieter zu bewerben.

Was ist das eigentlich: Kein einzelnes Produkt, sondern ein Trainingskonzept. Mitarbeiter lernen anhand von Beispielen, simulierten Phishing-Mails und kurzen Lerneinheiten, verdächtige Nachrichten und riskantes Verhalten im Arbeitsalltag zu erkennen. Es gibt dafür zahlreiche Plattformen unterschiedlicher Anbieter – das Prinzip dahinter ist bei allen ähnlich, keine ist per se die einzig richtige Wahl.

Wozu ist das gut: Eine aktuelle Studie von G DATA CyberDefense, Statista und brand eins zeigt: Nur 17 Prozent der Mitarbeiter trauen sich zu, gefährliche E-Mails sicher zu erkennen. Passend dazu gehen laut Auswertungen rund drei Viertel aller Sicherheitsvorfälle auf menschliches Fehlverhalten zurück – nicht auf fehlende Technik.

Wirkt das überhaupt: Branchenzahlen zeigen: Ohne Training liegt die Phishing-Anfälligkeit von Mitarbeitern in Europa bei rund 32 Prozent. Nach 90 Tagen kontinuierlichem Training sinkt sie auf etwa 20 Prozent, nach einem Jahr auf rund 5 Prozent. Entscheidend ist dabei das Wort kontinuierlich: Eine einzelne Pflichtschulung pro Jahr zeigt nach übereinstimmenden Einschätzungen kaum messbaren Effekt.

  • Kein Produkt, sondern ein Trainingskonzept – anbieterunabhängig umsetzbar
  • Rund 74 % der Sicherheitsvorfälle gehen auf menschliches Fehlverhalten zurück
  • Kontinuierliches Training senkt die Phishing-Anfälligkeit von ca. 32 % auf ca. 5 % nach einem Jahr
  • Einmalige Jahresschulungen zeigen kaum Wirkung
Mein Tipp: Setzen Sie nicht auf eine einmalige Jahres-Pflichtschulung, sondern auf kurze, wiederkehrende Einheiten und realistische Phishing-Simulationen – das Trainingsformat ist wichtiger als der Anbieter dahinter.

Windows Server wird teurer – was das für Ihre nächste Anschaffung bedeutet

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Wer in nächster Zeit einen neuen Server anschaffen oder Lizenzen verlängern will, sollte sich auf höhere Kosten einstellen.

Was sich ändert: Mit der aktuellen Version von Windows Server sind die Listenpreise gegenüber der Vorgängerversion um etwa 10 bis 20 Prozent gestiegen. Neu ist außerdem eine Bezahlung nach tatsächlicher Nutzung über die Cloud, statt eines einmaligen Kaufpreises.

Lohnt sich das für kleinere Unternehmen? Das hängt von der Nutzung ab. Wer schwankenden Bedarf hat, fährt mit der nutzungsbasierten Cloud-Variante manchmal günstiger. Wer einen Server dauerhaft im eigenen Haus betreibt, oft weiterhin mit dem klassischen Kauf.

Mein Tipp: Holen Sie sich vor der nächsten Anschaffung oder Vertragsverlängerung frühzeitig ein Angebot ein – bei den aktuellen Preissteigerungen lohnt sich ein Vergleich mehr denn je.

Ransomware zielt zunehmend auf den Mittelstand

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Die gute Nachricht zuerst: Ermittlungen haben große Gruppen wie LockBit und Alphv nahezu ausgeschaltet. Die schlechte: In meiner Beobachtung formieren sich neue Tätergruppen erschreckend schnell und setzen auf modulare Angriffswerkzeuge.

Was mir dabei besonders auffällt: Ransomware fokussiert sich zunehmend auf kleine und mittlere Unternehmen – genau die Kunden, die ich täglich betreue.

  • Offline- bzw. unveränderbare Backups (immutable) – regelmäßig getestet
  • Konsequentes Patchmanagement, besonders bei erreichbaren Systemen
  • MFA überall, vor allem für Admin- und Fernzugänge
  • Netzsegmentierung und ein geprobter Notfallplan
Meine klare Empfehlung: Der wirksamste Schutz ist ein Backup, das ein Angreifer nicht mitverschlüsseln kann – plus die Gewissheit, dass die Wiederherstellung tatsächlich funktioniert. Das prüfe ich bei meinen Kunden regelmäßig.

Fortinet FortiClient EMS: Angriffe vor dem Patch

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FortiClient EMS ist die zentrale Verwaltung für Fortinet-Endpoint-Software. Anfang 2026 wurde eine schwere Lücke bekannt (CVE-2026-21643, Höchstwert bei der Gefährlichkeit): Angreifer konnten ganz ohne Login eigene Befehle auf dem Server ausführen – aktiv angegriffen, bevor viele Unternehmen patchen konnten.

Was tun: Sofort auf die von Fortinet bereitgestellte reparierte Version aktualisieren. Prüfen, ob die EMS-Verwaltungsoberfläche wirklich aus dem Internet erreichbar sein muss – idealerweise nur aus dem internen Netz oder per VPN. Bei später eingespieltem Update die Logs der vergangenen Wochen auf ungewöhnliche Aktivität rund um die EMS-Konsole durchsehen.

n8n: Kritische Lücke in beliebtem Automatisierungs-Tool aktiv ausgenutzt

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n8n ist eine der beliebtesten Plattformen, um Arbeitsabläufe zwischen verschiedenen Programmen zu automatisieren – gerade bei kleineren Unternehmen, die eigene Integrationen ohne große Entwicklerteams bauen wollen. Im März 2026 warnte die US-Cybersicherheitsbehörde CISA vor aktiver Ausnutzung einer schweren Lücke (CVE-2025-68613, Gefährlichkeitswert 9,9 von 10): Die Ausdrucksauswertung von n8n ließ sich so missbrauchen, dass eigener Code auf dem Server ausgeführt werden konnte.

Wie groß ist das Problem: Nach Angaben von Sicherheitsforschern waren zu diesem Zeitpunkt weltweit noch über 24.000 n8n-Installationen ungepatcht erreichbar. Der Fehler war bereits im Dezember 2025 behoben worden – wer nicht zeitnah aktualisiert hatte, blieb verwundbar.

Was tun: Auf eine gepatchte Version aktualisieren (ab 1.120.4, 1.121.1 oder 1.122.0). Wer n8n selbst betreibt, sollte die Instanz grundsätzlich nicht ungeschützt aus dem Internet erreichbar lassen und Zugriffe zusätzlich absichern.

Mein Tipp: Automatisierungs- und Workflow-Tools wie n8n laufen bei vielen Kunden im Hintergrund und geraten leicht aus dem Blick fürs Patchmanagement – gerade solche Werkzeuge lohnt es sich, regelmäßig auf den Update-Stand zu prüfen.

NIS2: Registrierungsfrist verstrichen – BSI setzt Nachfrist

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Die dreimonatige Registrierungsfrist des NIS2-Umsetzungsgesetzes endete am 6. März 2026 – und die Zahlen überraschen mich nicht wirklich: Registriert hatten sich bis dahin nur rund 11.500 von etwa 29.500 betroffenen Unternehmen.

Das BSI hat eine Nachfrist bis zum 31. Juli 2026 gesetzt. Wenn Sie betroffen sind, würde ich diese Zeit unbedingt nutzen.

  • Selbstbetroffenheit prüfen: ab 50 Mitarbeitenden oder 10 Mio. € Umsatz in einem der 18 Sektoren
  • Registrierung beim BSI nachholen
  • Risikomanagement und Meldeprozesse dokumentieren
  • Geschäftsleitung haftet – Bußgelder bis 10 Mio. €
Unsicher, ob Sie betroffen sind? Eine kurze Einordnung von Sektor und Kennzahlen schafft schnell Klarheit – sprechen Sie mich einfach an.

VMware wird teurer: Warum viele jetzt auf Alternativen umsteigen

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Ein Thema, das mir aktuell auffällig oft in Kundengesprächen begegnet: der Unmut über die Preisentwicklung bei VMware.

Was ist VMware: Eine weitverbreitete Software, mit der Unternehmen mehrere virtuelle Server auf einer einzigen physischen Maschine betreiben können – ein Standardwerkzeug in vielen Rechenzentren.

Was ist passiert: Seit der Übernahme durch den neuen Eigentümer Broadcom gibt es keine einmaligen Lizenzen mehr, nur noch Abonnements. Bei vielen Kunden sind die Preise bei der Vertragsverlängerung um ein Vielfaches gestiegen, teils auf das Zwei- bis Zwölffache des bisherigen Betrags. Viele Unternehmen prüfen deshalb inzwischen Alternativen wie Hyper-V von Microsoft oder die quelloffene Lösung Proxmox.

Mein Rat: Schauen Sie frühzeitig auf Ihr nächstes Vertragsende, nicht erst kurz davor. Als herstellerneutraler Berater vergleiche ich gerne für Sie, ob ein Wechsel sich in Ihrem Fall wirklich lohnt oder ob Bleiben günstiger ist.

OpenClaw: Der virale KI-Agent, der im Februar das Netz überflutete

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Kaum ein Tech-Thema war im Februar 2026 präsenter als OpenClaw – bei Kunden kam die Frage danach in den letzten Wochen mehrfach auf, teils unter leicht verwechseltem Namen. Zeit für eine saubere Einordnung.

Was ist das: OpenClaw ist ein quelloffener, selbst gehosteter KI-Agent von Peter Steinberger (Gründer von PSPDFKit), im November 2025 veröffentlicht. Er läuft autonom auf dem eigenen Rechner oder Server, führt eigenständig Aufgaben aus – Shell-Befehle, Browser-Steuerung, Datei- und Kalenderzugriff – und lässt sich über Messenger wie WhatsApp, Telegram, Discord, Signal oder iMessage bedienen. Komplett kostenlos, kein Abo, es reicht ein eigener API-Schlüssel.

Der Name wechselte gleich zweimal: Ende Januar 2026 musste das Projekt wegen einer Markenrechts-Anfrage von Anthropic – der bisherige Name klang zu sehr nach „Claude" – zunächst zu „Moltbot" umbenannt werden, wenige Tage später dann zu „OpenClaw".

Wie viral es wurde: Über 60.000 GitHub-Sterne binnen 72 Stunden, im Februar bereits über 200.000, dazu ein Marktplatz mit rund 1.700 community-gebauten Erweiterungen („Skills"). Am 14. Februar 2026 gab Steinberger bekannt, zu OpenAI zu wechseln – das Projekt selbst geht seither in eine unabhängige Open-Source-Stiftung über.

Warum ich als IT-Berater zur Vorsicht rate: Ein Agent, der autonom auf Ihrem System läuft und Zugriff auf Mail, Kalender, Dateisystem und Firmen-Chats hat, ist kein harmloses Spielzeug. Sicherheitsforscher haben inzwischen mehrere Analysen zu Datenschutz-, Sicherheits- und Ethikrisiken von OpenClaw veröffentlicht – gerade bei einem Marktplatz mit tausenden ungeprüften Community-Erweiterungen ist das kein theoretisches Risiko.

Mein Tipp: Bevor Sie oder Mitarbeiter einen solchen Agenten mit Zugriff auf Firmen-Mail, -Chats oder -Systeme laufen lassen, sollten Sie genau wissen, welche Skills installiert sind und welche Daten der Agent tatsächlich sieht. Für den privaten Spieltrieb mag das in Ordnung sein – im Unternehmenskontext gehört das vorher geprüft.

Rekord-Finanzierungen: Anthropic auf 380, OpenAI auf 840 Mrd. Dollar

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Anthropic hat am 12. Februar eine Finanzierungsrunde über 30 Milliarden Dollar abgeschlossen und wird damit mit 380 Milliarden Dollar bewertet – der Umsatz kletterte binnen eines Jahres von rund 10 auf etwa 14 Milliarden Dollar aufs Jahr hochgerechnet. Kurz darauf zog OpenAI mit einer 110-Milliarden-Dollar-Runde nach, angeführt von Amazon, Nvidia und SoftBank, und wird nun mit 840 Milliarden Dollar bewertet.

Für Kunden und Unternehmen, die auf diese Anbieter setzen, ist das vor allem eine Stabilitätsfrage: Beide Anbieter sind auf Jahre hinaus finanziell außergewöhnlich gut aufgestellt.

Passkeys: das Ende des Passworts?

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Passwörter sind aus meiner Sicht die Achillesferse der IT-Sicherheit. Passkeys (nach dem FIDO2/WebAuthn-Standard) treten an, das zu ändern – und ich setze sie inzwischen bei immer mehr Kunden ein.

Statt eines Geheimnisses nutzt ein Passkey ein kryptografisches Schlüsselpaar auf dem Gerät – entsperrt per Fingerabdruck, Gesicht oder PIN. Es gibt schlicht nichts mehr, das sich abphishen ließe.

  • Phishing-resistent: der Schlüssel verlässt das Gerät nie
  • Verfügbar in Windows, Apple, Android/Google und Microsoft 365
  • Komfortabel: keine Passwörter mehr merken
  • Ideal mit sauberer Geräte- und Identitätsverwaltung
Mein Rat für den Einstieg: mit den kritischsten Konten beginnen (Admin, E-Mail, M365) und dann schrittweise ausrollen. Ich begleite Sie gerne dabei.

Ausblick 2026: Diese IT-Pflichten kommen auf KMU zu

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Für mich ist klar: 2026 wird zum Jahr der IT-Regulierung. Gleich mehrere EU-Vorgaben werden konkret – hier mein Überblick:

  • 31. Juli 2026 – NIS2: Ende der BSI-Nachfrist für die Registrierung
  • 2. August 2026 – EU AI Act: Transparenzpflichten für KI-Inhalte
  • 11. September 2026 – Cyber Resilience Act: 24-Stunden-Meldepflicht
  • Dauerthema: steigende Schwachstellenzahlen und Ransomware gegen KMU
Mein Rat: die Termine nicht als Bürokratie sehen, sondern als Anlass, IT-Sicherheit strukturiert anzugehen.

NIS2-Umsetzungsgesetz ist in Kraft – was jetzt gilt

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Der Bundestag verabschiedete das NIS2-Umsetzungsgesetz am 13. November 2025, der Bundesrat bestätigte es am 20. November. Mit der Verkündung trat es am 6. Dezember 2025 in Kraft – ohne Übergangsfrist, was bei vielen meiner Kunden für Überraschung gesorgt hat.

Rund 29.500 Unternehmen in 18 Sektoren müssen jetzt angemessene Cybersicherheitsmaßnahmen umsetzen.

  • Registrierungspflicht beim BSI
  • Verbindliches Risikomanagement und technische Mindestmaßnahmen
  • Meldepflicht für erhebliche Sicherheitsvorfälle
  • Geschäftsleitung haftet; Bußgelder bis 10 Mio. €
Zur Einordnung: Betroffen sind Sie ab 50 Mitarbeitenden oder 10 Mio. € Umsatz in einem regulierten Sektor. Im Zweifel prüfe ich das gerne mit Ihnen.

BSI-Lagebericht 2025: 119 neue Schwachstellen – pro Tag

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Der BSI-Lagebericht 2025 (Juli 2024 bis Juni 2025) zeigt eindrücklich, mit welcher Dimension ich es in meiner täglichen Arbeit zu tun habe: im Schnitt 119 neue Sicherheitslücken pro Tag – ein Plus von 24 %.

Bei Ransomware zählte das BSI rund 950 Angriffe. Die Zerschlagung großer Banden brachte nur kurz Entlastung; hinzu kommen APT-Gruppen und Botnetze wie „Badbox”.

  • Die Angriffsfläche wächst schneller, als viele sie absichern
  • KMU geraten stärker ins Visier
  • Grundlagen wirken: Updates, MFA, Backups, Monitoring
  • Sicherheit ist ein Prozess, kein Projekt
Meine Einordnung deckt sich mit der Kernbotschaft des BSI: Deutschland bleibt verwundbar – vor allem dort, wo der Basisschutz fehlt. Genau da setze ich mit meinen Kunden an.

Doppeltes Support-Ende: Windows 10 und Exchange 2016/2019

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Der 14. Oktober 2025 hat es in sich – und ich habe meine Kunden schon Monate vorher darauf vorbereitet: An diesem Tag endet der Support für Windows 10 und für Exchange Server 2016 und 2019. Ohne Updates werden diese Systeme zum Risiko.

Beim Exchange trifft es vor allem Firmen mit eigenem Mailserver besonders hart – hier geht es um das Herz der Kommunikation.

  • Windows 10: Umstieg auf Windows 11 prüfen (TPM 2.0!) oder ESU/Alternativen
  • Exchange: Wechsel zu Exchange Online oder Upgrade auf die Subscription Edition
  • ESU nur als Brücke – eine 2. Periode kam im April 2026
  • Migrationspfad früh planen: Postfächer, Zertifikate, DNS, Clients
Kein Grund zur Panik, aber zum Handeln: Ein geplanter Migrationspfad ist günstiger als eine Notlösung. Ich plane das gerne mit Ihnen.

Support-Ende von Windows 10 – jetzt handeln

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Am 14. Oktober 2025 endet der Support für Windows 10 – keine Updates, keine Fehlerbehebungen, kein Support mehr. Bei vielen Kunden erlebe ich, dass das noch gar nicht auf dem Schirm ist.

Der Haken, den ich dann erkläre: Viele funktionierende PCs erfüllen die Windows-11-Anforderungen nicht, besonders TPM 2.0 und bestimmte CPU-Generationen.

  • Prüfen, ob die Hardware Windows-11-kompatibel ist
  • Alternativen wie ESU oder Linux abwägen
  • Ältere, aber leistungsfähige Geräte bewusst weiternutzen
  • Rechtzeitig auf einen sicheren Stand umsteigen
Unterstützung bei Geräteprüfung und Migrationsplanung gefällig? Ich begleite von der Bestandsaufnahme bis zur Umstellung.

macOS vs. Windows im Unternehmen – ein Vergleich

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Welches System passt besser – macOS oder Windows? Die ehrliche Antwort, die ich meinen Kunden gebe: Es kommt auf den Anwendungsfall an.

KriteriumWindowsmacOS
VerbreitungSehr hoch, StandardDesign, Medien, Entwicklung
KostenGroße Auswahl, günstigHöherer Einstiegspreis
VerwaltungAD, Intune, GPOsMDM wie Jamf, Mosyle
SicherheitVerbessert, beliebtes ZielWeniger Angriffe, restriktiver

Meine Empfehlung: Office-/ERP-IT eher Windows; Design und App-Entwicklung eher macOS. Ein Mischbetrieb ist möglich, braucht aber eine durchdachte Strategie.

Für mich sind Anwendungsfall, IT-Team und Budget entscheidend – nicht persönliche Vorlieben.

Zero Trust: niemals vertrauen, immer prüfen

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In der modernen IT-Sicherheit setze ich zunehmend auf Zero Trust – ein Modell, das niemals Vertrauen voraussetzt, auch nicht im internen Netz.

  • Grundsatz: Vertraue niemandem – überprüfe alles
  • Jeder Zugriff wird authentifiziert, autorisiert und protokolliert
  • Mikrosegmentierung: Dienste isoliert, Datenflüsse kontrolliert
  • Minimale Rechtevergabe (Least Privilege)
Für mich ist Zero Trust kein Produkt, sondern ein Ansatz, den ich schrittweise mit meinen Kunden einführe.

Cyberangriffe: neue Methoden – so schützen Sie sich

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Cyberkriminelle werden raffinierter – das erlebe ich in meiner Arbeit fast täglich. Drei Trends stechen für mich besonders hervor:

  • KI-gestützte Phishing-Mails: kaum von echten zu unterscheiden
  • Angriffe auf IT-Dienstleister/MSPs: viele Opfer auf einmal
  • Supply-Chain-Angriffe: Schadcode über unsichere Tools/Plug-ins
  • Security-Awareness-Schulungen
  • MFA überall aktivieren
  • Software nur aus verifizierten Quellen
  • Zero-Trust-Prinzip einführen
Meine Erfahrung: Der Mensch bleibt Angriffsziel Nummer eins – regelmäßige Sensibilisierung wirkt am meisten.

MFA/2FA – Pflicht oder Kür?

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Mehrstufige Authentifizierung (MFA/2FA) empfehle ich mittlerweile jedem meiner Kunden – und sie wird zunehmend auch zur Pflicht. Selbst wenn ein Passwort kompromittiert ist, bleibt der Zugang geschützt.

  • 2FA: zwei Faktoren, z. B. Passwort + App-Code
  • MFA: auch mehr, z. B. + Fingerabdruck
  • Pflicht-Kandidaten: Admin, E-Mail/M365, VPN/RDP, Cloud
  • DSGVO (Art. 32): fehlende MFA kann als Fahrlässigkeit gelten
Aus meiner Sicht ist MFA ein einfacher Schritt mit großer Wirkung – für Ihre Sicherheit und Ihre Haftung.

Leak-Alarm: Sind Ihre Zugangsdaten betroffen?

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Durch Hacks, Phishing und Lecks landen ständig Zugangsdaten im Netz – das sehe ich leider auch bei meinen Kunden immer wieder. Die gute Nachricht: Sie können selbst prüfen, ob Sie betroffen sind.

  • Prüfdienste wie „Have I Been Pwned” mit der eigenen E-Mail abfragen
  • Bei einem Treffer sofort das Passwort ändern
  • Passwörter nie wiederverwenden
  • Passwortmanager einsetzen, MFA aktivieren
Mein Tipp: Viele Browser warnen inzwischen automatisch bei kompromittierten Passwörtern – nehmen Sie diese Hinweise ernst.

NIS2 konkret: Was Unternehmen umsetzen müssen

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NIS2 hebt die Cybersicherheit für viele meiner Kunden auf ein ganz neues Niveau. Betroffen sind Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden oder 10 Mio. € Umsatz in kritischen bzw. wichtigen Sektoren.

  • Risikoanalyse: kritische Systeme identifizieren
  • Maßnahmen: Patchmanagement, Zugangskontrollen, Verschlüsselung, BC
  • Incident-Management: Erkennung, Meldung, Reaktion
  • Lieferketten absichern, Verantwortliche benennen
Mein Fazit: NIS2 ist kein Ratschlag, sondern EU-Recht. Wer früh handelt, reduziert Risiken und Kosten deutlich.